Traktor mit Nullnummer in Strasburg

Kein Tor geschossen, aber auch keines kassiert. So traten die Fußballer vom SV Traktor Dargun mit einem Punkt im Gepäck die Rückreise aus Strasburg an. Bei schwierigen Bedingungen am Ende eine typische Nullnummer.

In einer von beiden Teams intensiv geführten Partie hatten die Gastgeber leichte Feldvorteile. Immer wieder brachten sie die Gäste durch gefährliche Standardsituationen und Flanken in Bedrängnis. Darguns Abwehr hielt dem Druck aber Stand. Im Mittelfeld hielten die Klosterseestädter gut mit. Einzig der Pass in die Schnittstelle der Einheit-Abwehr fehlte. Im ersten Part hatte lediglich Seidel nach Zimmermann-Vorarbeit eine halbe Chance. Strasburg kam noch zu zwei Distanzschüssen, die Krause im Traktor-Gehäuse aber entschärfen konnte.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Noch zweimal nach Ecken wurde der FCE gefährlich. Die Gäste scheiterten mit einem Fernschuss von Nennemann aus 20 Metern. Sein Schuss war aber zu zentral, Strasburgs Torwart konnte ohne Mühe zur Ecke klären. Kurz vor Schluss wäre Traktor dann noch fast der „Lucky-Punch“ gelungen. Ein Schuss von Palme wurde abgefälscht. Zimmermann und Binnenböse waren sich aber uneinig. So wurde die beste Traktor-Chance etwas unglücklich vergeben. Am Ende also eine gerechte Punkteteilung.

„Eine typische Nullnummer. Aus dem Spiel ging bei uns nicht viel. Am Ende können wir mit dem Punkt leben, müssen jetzt aber im Heimspiel nachlegen“, erklärte Stürmer Stephan Seidel nach dem Spiel.

Traktor: Krause, Wortmann, Messing, Fanter, Marcel Werner, Palme, Ryl (60.Koch), Nennemann (75.Ramm), Binnenböse, Seidel (70.Krüger), Zimmermann

 

Traktor I vor schwerer Auswärtshürde

Zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen müssen die Fußballer vom SV Traktor Dargun am Samstag auswärts antreten. Gegner diesmal ist der heimstarke FC Einheit Strasburg. Nach den zuletzt positiv gestalteten Punkt- und Pokalspielen möchten die Klosterseestädter auch beim FCE etwas Zählbares mitnehmen. In der letzten Saison gab es einen späten, aber  deutlichen 3:0-Heimsieg, im Rückspiel unterlag man mit 1:3.

Die Fußballer aus der Uckermark haben nach drei gespielten Runden vier Punkte auf der Habenseite. Dieselbe Punkteausbeute hat auch der SVT vorzuweisen. Beide Mannschaften spielten am vergangenen Wochenende auswärts 1:1. Strasburg kämpfte dabei 60 Minuten in Unterzahl und musste den Ausgleich in Penkun erst in der Nachspielzeit hinnehmen.

Für beide Teams geht es also am Samstag darum, sich im oberen Drittel der Tabelle festzusetzen.

Neben den Langzeitverletzten Ricardo Lewerenz und Maik Werner wird definitiv Michael Rehländer nicht mitwirken können. Des Weiteren wird sich der Einsatz von Marcel Werner erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Im Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende in Ueckermünde bekam er  einen Schlag auf den Fuß.

Der Anstoß der Partie ertönt am Samstag um 14:00 Uhr auf dem Sportplatz in der Bahnhofstraße von Strasburg.

 

1.Niederlage für Traktor II

Nach zuvor zwei Auftaktsiegen musste der Kreisoberligist aus Dargun erstmals eine Niederlage hinnehmen. Bei Aufsteiger Basedow verlor man 0:3.

Schon nach zwei Minuten hatten die Zuschauer erstmals den Torschrei auf den Lippen. Basedow traf aber nur die Latte. In der zehnten dann die Führung für den Gastgeber. Ein langer Einwurf wurde verlängert, Basedows Stürmer schob freistehend zum 1:0 ein. Danach kamen die Traktoristen besser ins Spiel, haben mehr Ballbesitz, konnten ihre Möglichkeiten aber nicht nutzen. Der Aufsteiger agierte mit langen Bällen und blieb so stets gefährlich.

In der zweiten Halbzeit war Basedow dann in allen Belangen überlegen. Den Gästen aus Dargun gelang gar nichts mehr. Lediglich eine Torchance konnte die Statistik aufweisen. Basedow erhöhte in der 62. und 73. Minute auf 3:0. Der Aufsteiger testete danach noch zweimal das Aluminium. Traktor konnte sich bei Torwart Schöpf bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Alleine viermal scheiterte Blau-Weiß an Darguns Torwart.

Somit setzte es für Traktor die erste Niederlage der Saison. Aufsteiger Basedow sorgt weiterhin für Furore und liegt mit sieben Punkten und einem Torverhältnis von 6:0 auf Platz 2.

Traktor II: Schöpf, Jager, N. Zoschke, R. Zoschke (46.Kammer), Schmidt, Garz, K. Lipske, D. Lipski, Franz, Sahm (58.Westphal), Linde (75.Schröder)

 

Traktor holt Punkt in Ueckermünde

Die erste Männermannschaft vom SV Traktor Dargun trat am dritten Spieltag beim FSV Einheit Ueckermünde an. Trotz einer verschlafenen ersten Hälfte gelang mit dem 1:1 ein aus Traktor-Sicht gutes Ergebnis.

Die erste Halbzeit ging an den Gästen aus Dargun völlig vorbei. Zu tief stehend und viel zu passiv ließ man den letztjährigen Tabellenzweiten gewähren. Die Abwehr zeigte sich aber gut geordnet. Bis zur 38. Minute passierte nicht viel. Dann gelang der Einheit die Führung per Kontertor. Donges ließ Traktor-Abwehrmann Fanter ins Leere grätschen und traf mit einem strammen Schuss ins kurze Eck. Ärgerlich für die Gäste: Ausgangspunkt war ein eigener Freistoß in der Spielhälfte der Einheit.

Die Halbzeitansprache von Trainer Kroll muss dann gefruchtet haben. Völlig verändert traten die Klosterseestädter im zweiten Part auf. Eine Kombination über Marcel Werner, Zimmermann und Nennemann brachte den Ausgleich. Stürmer Seidel behielt die Übersicht im Gewühl und netzte zum 1:1 in der 50.Minute ein. Ueckermünde wirkte geschockt, Traktor übernahm jetzt das Spielgeschehen, der entscheidende letzte Pass blieb aber aus. Die Topstürmer Eggert und Celeban waren bei Messing und Fanter gut aufgehoben.

Die letzten zehn Minuten glichen dann einer Abwehrschlacht. Ueckermünde wollte den Sieg, Traktor war mit dem Unentschieden zufrieden. Durch kluge Fouls unterbrachen die Gäste immer wieder den Spielfluss der Einheit. Die Gastgeber blieben immer wieder durch Standardsituationen gefährlich. Binnenböse musste kurz vor Ende noch einen Ball auf der Linie klären. Kurz darauf war Schluss.

Nach dem Spiel zeigte sich Traktor-Kapitän Dustin Wortmann, der kürzlich Vater eines gesunden Sohnes wurde, ein wenig enttäuscht: „Wir haben leider erst nach 45 Minuten angefangen Fußball zu spielen. Agieren wir von Anfang an so wie in der zweiten Halbzeit, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen.“

Traktor: Krause, Wortmann, Messing, Fanter, Marcel Werner, Koch (83.Ryl), Palme, Binnenböse, Nennemann, Krüger (46.Zimmermann), Seidel (65.Rehländer