Traktor I erwartet Topteam, Sarow – Dargun II abgesagt

Nach zuletzt drei Siegen in Folge erwartet der SV Traktor Dargun am 17. Spieltag der Landesliga Ost den zweitplatzierten vom FSV Einheit 1949 Ueckermünde. Ein harter Brocken für Dargun. Denn die Haffstädter haben bei einem Spiel weniger sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Friedland und spekulieren weiterhin mit dem Aufstieg. Dennoch wollen die Klosterseestädter auch diese Partie positiv gestalten. „Wenn wir an die Leistungen der letzten drei Begegnungen anknüpfen können, bin ich zuversichtlich, dass wir auch gegen Ueckermünde etwas mitnehmen können“, sieht Traktor-Coach Marko Kroll seine Elf nicht chancenlos. Dass diese Unterfangen schwierig wird, macht ein Blick auf die Statistik deutlich. Die FSV´er stellen die zweitbeste Abwehr und haben mit dem Offensiv-Duo Eggert und Celeban echte Knipser zu bieten. Sie erzielten zusammen bereits 22 Tore.

Dass die Gelb-Blauen aus Dargun wissen, wie es gegen Ueckermünde geht zeigen die letzten beiden Begegnungen zwischen beiden. Im Hinspiel holte Traktor ein 1:1, vergangenen Saison drehte man die Heimpartie gegen Ueckermünde dank eines späten Treffers von Ronny Krüger und gewann mit 2:1.

Beide Teams konnten aufgrund des hartnäckigen Winters in den letzten beiden Wochen nicht auf Punktejagd gehen. Traktor nutzte die Pause und testete beim Verbandsligisten in Malchin und unterlag nur knapp. Hannes Werner zog sich dabei eine Außenbandüberdehnung im Sprunggelenk zu und wird Trainer Kroll mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Anstoß der Begegnung ist am Sonnabend um 15:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Dargun. Bereits um 12:30 Uhr duellieren sich Gnoien und die Oberligareserve vom Malchower SV 90 ebenfalls in Dargun. Hierbei geht es auch um Punkte der Landesliga Ost.

Die zweite Mannschaft sollte eigentlich in Sarow antreten. Die Partie wurde aber wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

 

Jager behält die Übersicht – Traktor II schlägt Basedow 4:3

Am 16. Spieltag der Kreisoberliga traf die Landesligareserve vom SV Traktor Dargun auf den Überraschungsaufsteiger SV Blau-Weiß 48 Basedow. Die Gastgeber wollten die Hinspiel-Klatsche wettmachen. Dies gelang, obwohl Basedow Moral bewies, am Ende dank eines späten Treffers von Abwehrspieler Steffen Jager in der 88. Minute. Mit dem vierten Sieg in Folge springt die Sahm-Truppe vorübergehend auf Platz vier der Tabelle und rückt bis auf einen Punkt an Basedow heran.

In einer sehr zerfahrenen Anfangsphase setzte Traktor-Stürmer Linde die erste nennenswerte Szene. Sein Solo über 40 Metern und der darauffolgende Abschluss wurde von einem Basedower Bein abgefälscht und fand den Weg zum 1:0 ins Tor (23.). Doch der Aufsteiger fand nur sieben Minuten die passende Antwort und traf per Freistoß zum Ausgleich. Die Partie nahm jetzt richtig Fahrt auf. Der Gastgeber bekam einen schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen, den Zoschke sicher zum 2:1 verwandelte (32.). Kurz darauf bauten die Klosterseestädter die Führung aus. Sahm zog auf dem linken Flügel an und bediente Horstmann, der nur noch einschieben musste (37.). Doch damit nicht genug. Basedow verkürzte ebenfalls per Elfmeter zum 2:3-Pausentee (43.).

Nach der Pause kam der Gast deutlich besser aus den Startlöchern, scheiterte zunächst aber aussichtsreich. Kurz darauf fälschte Jager einen Basedow-Schuss ab. Traktor-Keeper Schöpf war geschlagen. Basedow bewies Moral und kam zum 3:3. Danach spielten beide Mannschaften mit offenem Visier und wollten den Sieg. Lewerenz scheiterte aus guter Position (55.), Groths Schuss aus 20 Metern lenkte Trampenau im Basedow-Gehäuse an die Latte. Bis zur 88. Minute passierte nichts mehr. Doch dann schaltete sich Abwehrmann Steffen Jager ein. Vom Strafraumeck nahm er Maß und traf per Aufsetzer zum viel umjubelten 4:3 für die Gelb-Blauen.

Mit dem vierten Sieg in Folge setzt sich Dargun in der Spitzengruppe fest. Am nächsten Sonnabend tritt man auswärts in Sarow an und will die Serie weiter ausbauen.

Traktor II: Schöpf, Groth, N. Zoschke, Jager, Horstmann, Franz, Voß (70. Westphal), Lewerenz, Peter, Sahm (63. König), Linde (89. Schröder)

 

Traktor II mit Auswärtssieg in Rosenow, „Pate“ schwer verletzt

 

Am 15. Spieltag der Kreisoberliga Mecklenburgische Seenplatte trat die Landesligareserve vom SV Traktor Dargun beim Aufsteiger SV 46 Rosenow an.

Auf dem gut präparierten Nebenplatz gewannen die Gäste aus Dargun mit 2:0. Im ersten Part sahen die Zuschauer eine ereignisarme Partie. Auf beiden Seiten kamen keine zwingenden Torchancen zustande. Im zweiten Durchgang erspielten sich die Darguner zahlreiche gute Möglichkeiten. Folgerichtig brachte Hannes Werner die Gelb-Blauen in der 66. Minute mit einem abgefälschten Schuss aus sechzehn Metern in Führung. Zwei Minuten später traf Torjäger Marco Linde nach Zuspiel von König zum 2:0-Auswärtssieg. Somit endete das Rückspiel wie das Hinspiel. Ein Sieg, den Traktor teuer bezahlen musste. Mittelfeldspieler Anton Messing verletzte sich schwer und musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Er liegt derzeit im Neubrandenburger Klinikum. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Gute Besserung „Pate“.

Traktor II: Schöpf, Jager, Zoschke, Schmidt, Groth, Messing (26. Kammer), Horstmann,  Schröder (55. Thielmann), Hannes Werner, König, Linde (87. Sahm)

 

Traktor setzt sich ab, Teterow sitzt fest

Schon vor dem Beginn der Begegnung zwischen Dargun und Teterow sprachen die Verantwortlichen und Zuschauer von einem richtungsweisenden Spiel. Am Ende gewannen die Klosterseestädter verdient mit 3:0 (1:0). Traktor feierte damit den dritten Sieg in Folge und ist endgültig im Mittelfeld der Tabelle angelangt. Teterow sucht vergeblich nach dem Strohhalm.

Das Derby der Tabellennachbarn begann flott. Darguns Binnenböse (4.) sowie Teterows Tim Schimnick (5.) verzogen aber aussichtsreich. Dargun hatte mehr Ballbesitz und versuchte die Partie zu kontrollieren. Mit zunehmender Spieldauer befreiten sich die Gäste aber mehr und mehr. Seemann kam erstmals zum Abschluss, Krause hielt zunächst. Der Ball fiel Teterows Paul Gerdt auf die Füße, aber Traktor-Kapitän Wortmann rettete auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Keeper (15.). „Diese Chance müssen wir nutzen, dann nimmt die Partie einen anderen Lauf“, trauerte Teterows Mannschaftsverantwortlicher Volkmar Landowski der Chance nach. Kurz darauf gab es für die Gäste den nächsten Rückschlag. Nur mit zwölf Spielern angereist, musste Schimnick mit Zerrung vom Feld (25.).Das Spiel der Gastgeber wurde dadurch aber nicht besser. Binnenböse hatte noch einmal die Chance zur Führung, schoss aber förmlich Wortmann ab. Kurz vor der Pause schwächten sich die Bergringstädter dann selbst. Teterows Kapitän Seemann, schon früh nach Foul an Darguns Keeper Krause mit Gelb vorbelastet, holte sich von Schiedsrichter Steffen Ludwig die zweite gelbe Karte ab. „Meckern“ – so die offizielle Begründung des Unparteiischen, eine harte aber vertretbare Entscheidung. Die passende Antwort hatte Dargun in der Nachspielzeit parat. Lewerenz setzte sich mit einer Energieleistung durch und servierte perfekt für Torjäger Rehländer. Dieser schüttelte seinen Gegenspieler ab und traf mit einem Schuss über den Innenpfosten zum 1:0.

Im zweiten Durchgang ließ Traktor den Ball gut laufen und nutzte, in Überzahl spielend, die gesamte Breite des Kunstrasens. Chancen waren jedoch Mangelware. Teterow gab sich nicht auf, wurde aber Mitte der zweiten Hälfte mit einem Doppelschlag endgültig zerlegt. Zunächst traf Zimmermann aus Nahdistanz zum 2:0 (75.). Nur drei Minuten später machte Dargun den Sack zu. Rehländer bediente Binnenböse, dessen Flanke den überragenden Lewerenz in der Zentrale fand. Mit seinem schwachen rechten Fuß erzielte er den 3:0 Endstand. „So geht Fußball“ schallte es von den Rängen. „Wir wollten heute Teterow unbedingt schlagen, das ist uns gelungen. Die letzten drei Spiele haben wir gewonnen, so eine Mini-Serie haben wir mal gebraucht“, freute sich Darguns Kapitän über die drei wichtigen Zähler. Ganz anders sieht es bei den Bergringstädter aus: „ Wir wollten hier heute unbedingt was mitnehmen, aber in der zweiten Hälfte hat bei uns nichts mehr gepasst. Nicht ein Ball kam zum Nebenmann. So wird es für uns sehr schwer den Klassenerhalt zu schaffen.“, äußerte sich Teterows Rückkehrer und Hoffnungsträger Sebastian Döscher mit dickem Hals nach der Niederlage.

Traktor springt mit dem Sieg vorübergehend auf Platz neun. Für sie war es ein perfekter Tag.

Denn vor Beginn wurde die neuen Trainingsanzüge von der Darguner Brauerei übergeben. Die gesamte Mannschaft dankte dem Sponsor dafür.

Für Teterow war es ein gebrauchter Tag. Für sie wird die Restsaison richtig schwer. Sie bleiben mit lediglich sechs Punkten Vorletzter. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt mittlerweile zehn Punkte.

SV Traktor Dargun: Krause, Koch, Wortmann, Fanter, Marcel Werner, Krüger (46. Ryl), Nennemann (75. Seidel), Binnenböse, Zimmermann, Lewerenz (80. Kulartz), Rehländer

SV Teterow 90: Groth, Struck, Möller, Latzko, Schimnick (25. Schröder), Gerdt, Seemann, Kagel, Bosmann, Paul Dabbert, Döscher