Traktor empfängt den FSV Mirow/Rechlin

Am 7. Spieltag der Landesliga Ost empfängt der SV Traktor Dargun im Heimspiel den FSV Mirow/Rechlin. Tabellarisch trifft dabei der Vierte auf den Sechsten. Und dass, obwohl beide Teams in der vergangenen Spielzeiten stets um den Klassenverbleib spielten.

Die Gäste aus Mirow, genau wie Dargun erst mit einer Niederlage nach sechs Spielen, rechnen sich natürlich auch in der Klosterseestadt was aus. „Ich denke die Spieler haben noch den Kick aus der Vorsaison im Kopf. Diesmal erwarte ich eine andere Einstellung“, erinnert Darguns Trainer Marko Kroll sich zurück. Traktor bot im Mai eine gruselige Vorstellung und verlor mit 0:2. Im Hinspiel zuvor gelang den Gelb-Blauen ein 2:1-Erfolg. „Wir spielen zuhause und peilen natürlich den dreifachen Punktgewinn an“, gibt Kroll die Marschroute voraus.

Es dürfte aber dennoch ein schwieriges Unterfangen werden. Die Blau-Weißen aus Mirow netzten bereits 16 Mal. Elf Tore teilen sich Jonas Fentzahn und Christoph Bednarz. Traktor ist also gewarnt. In den bisherigen drei Auswärtspartien gelangen vier Punkte.

„Wir wollen unser Spiel durchsetzen und die Null so lange wie möglich halten“, geht Traktor-Keeper Ralf Krause positiv in die Partie. Darguns Schlussmann befindet sich in guter Form. In drei Spielen blieb er ohne Gegentor. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben die Kroll-Schützlinge einen Punkt mehr auf dem Konto als zum Abschluss der letztjährigen Hinrunde.

Anstoß der Partie ist am Sonnabend um 15:00 Uhr auf dem Darguner Sportplatz. Dabei dürfen die Zuschauer auch wieder auf die Rückkehr von Publikumsliebling Frank Zimmermann hoffen. Der 30-jährige Kopfballspezialist kann nach langer Verletzungspause wieder uneingeschränkt mittrainieren und sammelte bei der Reserve bereits Spielpraxis. Anders sieht es bei Carlo Nennemann aus. Der Blondschopf wird nach starker Prellung und Hämatom in der Wade voraussichtlich vier Wochen fehlen.

 

Handball: E-Juniorinnen mit Kantersieg

Am zweiten Spieltag der Bezirksliga konnte die weibliche E-Jugend der SG Dargun/Demmin den zweiten Sieg verbuchen. Gegen die zweite Mannschaft des gastgebenden HSG Vorpommern Greifswald gewann man mit 39:4 (22:1). Über die gesamte Spieldauer wusste die Mädchen von Trainerin Susanne Ladwig zu überzeugen: „Mit dem schnellen Doppelpassspiel und einer guten Deckung war ich heute sehr zufrieden“, äußerte sich die SG-Trainerin mit einem Lächeln im Gesicht nach der Partie. Am treffsichersten stachen bei den Gästen Linda Spiegelberg und Lotte Röseler mit 13 bzw. 11 Toren hervor.

SG Dargun/Demmin: Emely Jendraschek (Tor), Betty Bürger (Tor/2), Linda Spiegelberg (13), Carolin Wachholz (4), Celin Pehlivan (1), Jane Wewetzter (7), Lara Glawe (1), Antonia Stegemann, Lotte Röseler (11)

 

Traktor I siegt in Pentz

Dargun/Pentz. Ein Derby-Kracher sieht anders aus – da waren sich wohl alle Beteiligten und die 113 Zuschauer einig. Trotzdem sah man am Ende des Landesliga-Duells zwischen den Fußballern aus Pentz und Dargun eine Traktor-Fraktion jubeln. Die Gäste vom Klostersee nahmen nach dem mauen 1:0-(1:0)-Erfolg drei Zähler mit auf die Rückfahrt.

Dass sich der Unterhaltungswert der Partie in Grenzen halten würde, deutete sich bereits in Hälfte eins an. „Es war ein relatives ruhiges Spiel, von Taktik geprägt, mit wenigen Torraumszenen“, befand der Pentzer Trainer Heiko Sprenger nach dem Abpfiff. Sein Pendant auf der Darguner Bank Marko Kroll hatte mehr Schmackes vom Gegner erwartet. „Ich war überrascht, dass die Pentzer nicht wie sonst meist zu Hause Dampf gemacht haben. Wir haben uns in der ersten Hälfte davon anstecken lassen, diesen schläfrigen Fußball mitzuspielen.“

Mit einer Ausnahme: In Minute 15 nutzte Darguns Stürmer Michael Rehländer, ständiger Unruheherd in den Pentzer Abwehrreihen, seine Chance im Strafraum von Keeper Rene Zander zum letztlich entscheidenden 0:1. Auf der Gegenseite scheiterte zweimal Jan Breul per „Strahl“ an Dargun-Torwart Ralf Krause.

Nach dem Seitenwechsel wirkte das Geschehen etwas munterer, allein die Zungenschnalzer suchte man weiter vergebens. Trotzdem ärgerte sich Heiko Sprenger am Ende über die leeren Hände – hatte er doch zwei Hundertprozentige seiner Elf ausgemacht. „Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt, auch wenn wir von unseren Spielern trotz des Aderlasses mehr Körpersprache erhofft hatten.“ Auch auf der Gegenseite mangelte es nicht an Selbstkritik. „Vor allem an unseren Torabschlüssen müssen wir arbeiten“, analysierte Coach Marko Kroll, der zudem in den kommenden Wochen auf Kapitän Maik Werner verzichten muss, der sich laut Spontan-Diagnose nach dem Spiel wohl einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hat. Dafür dürfte der nach einem Hundebiss genesene Frank Zimmermann in Zukunft wieder eine weitere Offensiv-Option im Traktor-Trikot darstellen.

SV Traktor Dargun: Krause; Koch, Fanter, Franz (70. Groth), Marcel Werner, Maik Werner (74. Kulartz), Hannes Werner (84. Westphal), Seidel, Lewerenz, Binnenböse, Rehländer

Bericht von Florian Ferber (Reporter Nordkurier)

 

 

Duell der Traktoristen in Pentz

Am 6. Spieltag der Landesliga Ost tritt Dargun in Pentz an. Dabei könnte die Formkurve gegensätzlicher nicht sein. Pentz holte nach den drei Auftaktpleiten zuletzt vier Punkte aus zwei Spielen gegen Greifswald und Malchow II. Dabei blieben die Schwarz-Gelben ohne Gegentor. Es scheint als wären die Sprenger-Schützlinge in der Landesliga angekommen. Dabei muss man den Pentzern auch zugutehalten, dass sie mit Ueckermünde (2:6) und der TSG Neustrelitz II (0:4) schon echte Brocken vor der Brust hatten. Beide Teams rangieren derzeit punktverlustfrei auf den ersten beiden Plätzen und werden wohl auch den Aufstieg untereinander ausspielen. Anders sieht die Situation bei den Klosterseestädtern aus. Durch ein eher leichtes Auftaktprogramm heimste die Kroll-Truppe zehn der möglichen zwölf Punkte aus den ersten vier Spielen ein. Am letzten Wochenende verlor man das Derby daheim gegen Görmin knapp mit 1:2. Nach starkem Beginn ließen sich die Darguner sich den Schneid abkaufen und kassierten die erste Niederlage.

In der damaligen Bezirksliga kreuzten sich beide Teams Jahr für Jahr. Es waren stets harte und intensive Duelle. Ein ähnliches Spiel wird wieder erwartet. Pentz muss zuhause die Punkte gegen den Abstieg einsammeln. Dargun will den Anschluss nach oben nicht verlieren.

Anstoß der Partie ist um 15:00 Uhr auf dem Pentzer Sportplatz an der B 194