Frauenhandball: SG-Damen siegen erneut

Den zweiten Saisonsieg im dritten Spiel fuhren die Handballfrauen der Spielgemeinschaft Dargun/Demmin am Sonnabend ein. In eigener Halle schlugen sie die SG Empor Sassnitz mit 16:9 (12:4). Ausschlaggebend war eine starke erste Halbzeit, in der Zibulski im Kasten ihr Tor regelrecht vernagelte und mit starken Paraden nur vier Tore kassierte. Und auch vorne lief es in der ersten halben Stunde. Die Konter wurden konsequent genutzt, die zweite Welle saß. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel fast aus der Hand gegeben. Zu viele Abspielfehler prägten das Bild der SG-Frauen. Dennoch stand die Abwehr weiterhin gut und man gewann verdient mit 16:9 und rangiert auf Platz zwei der Bezirksliga Ost (Staffel A). Bester Werfer im Team Dargun/Demmin waren Julia Würger mit fünf Toren sowie Franziska Zywietz mit vier Treffern.

Auch die weibliche E-Jugend ist weiterhin auf der Erfolgsspur. Mit 25:5 schlug man die Mädchen vom Stralsunder HV II. Es war der vierte Saisonsieg im vierten Spiel. Mit 107:26 Toren und acht Punkten bleibt man weiterhin Spitzenreiter Der Bezirksliga Staffel A.

Dagegen musste die weibliche B-Jugend die dritte Niederlage einstecken. Ebenfalls in der Bezirksliga unterlag man mit 8:16 gegen die Mädchen vom SV Warnemünde II.

 

 

Traktor reist nach Pasewalk

Gut läuft es zurzeit bei den Landesligafußballern aus Dargun. Und die Serie von zuletzt vier Spielen ohne Niederlage soll auch am Sonnabend halten. Dann reist die Kroll-Truppe nach Pasewalk zum PFV. Dort findet der 10. Spieltag statt.

Gute Erinnerungen haben die Gelb-Blauen an den bevorstehenden Gegner. In der letzten Saison gab es ein 3:1 in Pasewalk, daheim schlug man Pasewalk gar mit 5:0. Dennoch sollten die Klosterseestädter ihren Gegner nicht unterschätzen. Pasewalk gilt als eingespielte Truppe und hat zudem mit Kapitän Henrik Rodewald einen Stürmer, der weiß, wo die Bude steht. Dennoch läuft der Motor bei der von Tino Mundt trainierten Truppe noch nicht rund. Auf Platz zehn liegend, holte man erst zwei Siege und zwei Unentschieden und kassierte zudem schon 25 Gegentore. Da sieht die Situation bei Traktor ganz anders aus. Auch dank der wiederentdeckten Defensivordnung und mit erst sechs Gegentoren rangiert man auf Platz drei. Oder wie Insider es derzeit verlauten lassen: Spitzenreiter vom Rest der Liga. Denn an der Spitze liegen mit der TSG Neustrelitz II sowie dem FSV Einheit Ueckermünde zwei Teams, deren Weste noch blütenweiß ist. Beide Mannschaften gaben in den bisherigen neun Partien noch nicht einen Punkt ab. Man kann schon früh in der Saison sagen, dass beide den Aufstieg in die Verbandsliga unter sich ausmachen werden.

Eine fast weiße Weste trägt Dargun mit sich. Lediglich in Greifswald beim einheimischen Blau/Weiß ließ man auswärts Punkte liegen (2:2). Traktor möchte diese Serie weiter ausbauen. Leicht wird es aber nicht. Die Partie findet auf dem Rasenplatz statt und nicht auf dem benachbarten künstlichen Grün, welchen Dargun durchaus bevorzugen würde.

Anstoß der Partie ist bereits um 13:00 Uhr in Pasewalk.

 

Traktor II schlägt Gielow

Den vierten Saisonsieg der laufenden Kreisoberligarunde heimste Traktor II am Sonnabend ein. Gegen den SV Gielow gelang ein 2:0-Heimsieg.

Die Tore für die Sahm-Schützlinge erzielten Erik Westphal (40.) und Marco Linde (73.). Ärgerlich für Dargun, Stürmer Sahm sah kurz vor Schluss die gelb-rote Karte. Traktor II rangiert derzeit auf Rang sechs, Gielow bleibt Vorletzter.

Traktor II: Schöpf, Jager, Wortmann, Schmidt, Krüger, Thielmann, Buske, Westphal, Seidel (46. Schulze), Sahm, Linde (80. Priebe)

Traktor setzt Siegesserie fort

Ein Torverhältnis von 7:1 und dazu 12 Punkte. Das ist die Bilanz der letzten vier Spiele von Landesligist Traktor Dargun. Diesmal versuchte Kontrahent Penkun der Kroll-Truppe Punkte abzujagen – vergeblich. Die Klosterseestädter gewannen verdient durch Tore von Kulartz und Joker Seidel mit 2:0 (1:0).

Noch nicht einmal drei Zeigerumdrehungen hatte die Uhr von Schiedsrichter Matthias Falk gedreht, da ballerte Linksverteidiger Marcel Werner einen Diagonalball zu Stürmer Kulartz. Der 18-jährige verarbeitete das Leder zur vollsten Zufriedenheit seiner Mitspieler und es stand 1:0. Wenig später hätte es fast eine Kopie gegeben, doch diesmal verzog Darguns Stürmer (20.). Kulartz, weiterhin von Penkuns Abwehr nicht zu stoppen, servierte noch einmal für Nennemann, der aber den Ausbau der Führung versäumte. Und auch Kulartz verfehlte mit seinem Seitfallzieher Penkuns Gehäuse. Danach wurde der Gastgeber leichtsinnig und hatte Glück, als Penkun nur die Latte traf. Kurz vor der Pause musste Fanter sogar auf der Linie klären.

Auch im zweiten Part kamen die Gäste mit etwas mehr Schwung aus der Kabine. Gefährlich wurde es aber nicht. Traktor setzte jetzt auf Konter. Hannes Werner, mit unzähligen Balleroberungen, bediente immer wieder die Kreativzentrale um Lewerenz und Binnenböse. Die Abschlüsse brachten aber nicht den ersehnten Torerfolg. „Wenn es überhaupt was zu kritisieren gibt, sind das die Konter, die wir nicht zu Ende gespielt haben. Da hätten wir das Spiel viel früher entscheiden müssen“, äußerte sich Traktor-Coach Marko Kroll nach der Partie. So hätte Penkun fast den Ausgleich erzielt, doch Groth rettete mit dem Kopf für den geschlagenen Krause. Glück, was man wohl hat, wenn man oben steht.

Die Entscheidung besorgte dann der eingewechselte Seidel, der seine Rechnung mit Penkun damit beglich. Hannes Werner bediente Nennemann, der Seidel auf die Reise schickte. Seidel ließ sich diese Chance nicht nehmen und vollendete frech ins kurze Eck (72.). Er war erst eine Minute im Spiel. Dargun, mit der sicheren Führung im Rücken, hätte das Ergebnis noch eindeutiger aussehen lassen können. Doch Lewerenz, der sich vom Trainer ein Sonderlob abholte, und auch Westphal ließen gute Chancen liegen.

Mit dem siebten Sieg im neunten Spiel bleibt Traktor weiterhin in den Top Drei. In sechs Spielen blieb man ohne Gegentor. Nächste Woche geht es dann nach Pasewalk.

Traktor: Krause, Marcel Werner, Koch, Fanter, Groth, Hannes Werner, Nennemann, Binnenböse (71. Seidel), Lewerenz, Franz, Kulartz (86. Westphal)