Traktor II unterliegt in Sarow 0:1

Am 17. Spieltag der Kreisoberliga reiste die Reserve vom SV Traktor Dargun nach Sarow. Wieder einmal ging es im Duell der Traktoristen, das Hinspiel endete torlos, eng zu. Dabei trafen auch bekannte Gesichter aufeinander. Die Ex-Darguner Alexander Garz und Kevin Lipski schnüren jetzt für Sarow die Fußballschuhe. Es war eine Begegnung, die eher von der Spannung als von Höhenpunkten, lebte. Das entscheidende Tor gelang schließlich Kevin Lipski nach einem Einwurf in Halbzeit zwei. Darguns beste Chance hatte Krüger kurz vor Schluss. Doch sein abgefälschter Schuss wurde von Sarows Keeper stark gehalten. So schnappt sich Sarow Platz drei, Dargun rutscht auf Platz fünf ab, liegt aber weiterhin im Soll. Trotz der Niederlage gab es auch etwas Positives zu vermelden. So gab Sebastian Neise nach langer Verletzungspause sein Comeback und spulte die kompletten 90 Minuten ab. Neise könnte für Trainer Sahm, der berufsbedingt leider passen musste, eine echte Alternative im dünnen Darguner Kader sein. Nächsten Sonnabend kommt Spitzenreiter Faulenrost nach Dargun.

Traktor II: Schöpf, Schmidt, Krüger, Jager, Schumacher, Neise, König, Schulze (80. Priebe), Buske, Sahm, Linde

 

Traktors Talfahrt geht weiter – 3. Pleite in Folge

Am Ende jubelte wieder einmal der Gegner. Wieder schlichen die Gelb-Blauen mit hängenden Köpfen vom Feld. Ein desolater Auftritt und die folgerichtige 1:4-Pleite gegen Karlsburg/Züssow waren am Sonnabend Tatsache. Ebenso die dritte Pleite in Folge.

img_1020

Ganze 29 Minuten dauerte es auf der Sportanlage zu Züssow, da war die Landesligapartie zwischen der gastgebenden SG und Traktor Dargun quasi entschieden. Drei Mal musste Darguns Keeper Krause den Ball bis dahin aus seinem Tornetz holen. Und das nicht, weil der Gegner übermächtig war, sondern weil die Hofmann-Truppe das an den Tag legte, was man braucht, um Punkte einzuheimsen: Kampf, Zweikampfstärke und konkrete Torabschlüsse. Die Kroll-Truppe kam überhaupt nicht rein, immer wieder waren es einfache Ballverluste, die den Gegner in die Karten spielte. Tommy Lewerenz brachte Dargun nach 31 Minuten mit einem Schuss aus 20 Metern zwar noch einmal ran, für ein Team, das derzeit immer noch auf Platz vier rangiert, aber viel zu wenig.

Im zweiten Durchgang sollte versucht werden, die Wende herbeizuführen. Doch Ideen, überhaupt vor dem Tor zu kommen waren Mangelware. Das Mittelfeld gehörte weiter den Blauen. Keine Aufteilung und immer wieder einfache Ballverluste, weil die Gastgeber griffiger und körperlich auf der Höhe waren. Dennoch hätten die Klosterseestädter noch einmal verkürzen können, als Tommy Lewerenz jedoch selber den Abschluss suchte anstatt quer auf Stürmer Rehländer zu legen (75.). Besser machte es der Tabellenelfte. Wieder ein langer Ball, Kopfballverlängerung und sehenswerter Abschluss von Gutjahr über Krause – 4:1 (83.). Jetzt stand Züssows Sportplatz Kopf, ein Sieg, mit dem die einheimischen Zuschauer selbst auch nicht gerechnet hätten. Krause entschärfte noch einige „Geschosse“ aus der Ferne. Die SG`ler hätten das Ergebnis noch höher ausfallen lassen können, scheiterten aber. Eine Untermalung eines peinlichen Auftrittes der Gäste, gesehen auf die Rückrundentabelle: letzter Platz. Zum bescheidenen Auftritt kam hinzu, dass Mittelfeldspieler Bob Binnenböse sich wohl schwerer am Knie verletzte, eine MRT-Untersuchung wird Aufschluss geben. Darguns Rückennummer 10 musste vom Co-Trainer Neumann vom Platz getragen werden.

Traktor: Krause, Groth (24. Marcel Werner), Fanter, Palme, Seidel, Maik Werner, Nennemann, Binnenböse, Tommy Lewerenz (78. Kulartz), Rehländer

 

 

Fehlstart vermeiden: Traktor reist zur SG Karlsburg/Züssow

Zwei Spiele, zwei Niederlagen. So sieht es nach dem Rückrundenstart bei den Traktoristen aus. Wo zum gleichen Zeitpunkt zu Beginn der Saison vier Punkte standen, steht jetzt die Null. Zwar stehen die Gelb-Blauen weiterhin noch auf Platz drei, die Betonung liegt aber auf noch. Denn wenn es nach dem absolvierten 16. Spieltag schlecht läuft, könnte die Kroll-Truppe sich auf Platz acht wiederfinden. Alles nur Konjunktiv. Die Klosterseestädter sind sich der prekären Situation bewusst und wollen zeigen, dass sie es besser können. Sich dabei an das Hinspiel zu erinnern wäre jedoch in gewisser Weise fatal. Nennemann, Ricardo Lewerenz, Binnenböse und zweimal Hannes Kulartz hießen die Torschützen Ende August beim 5:0-Sieg. Letzterer sollte dieses Spiel als Motivation mitnehmen. Beim 19-Jährigen klemmt es derzeit. Kulartz plagen seit einiger Zeit Schmerzen im Knie. Der 1,90 Meter-Hüne konnte dem Angriff durchaus neuen Schwung verleihen. In zwei Spielen gelang zuletzt nur ein Treffer – zu wenig.

Die SG ist schwer auszumachen. Zum Rückrundenstart gelang ein überraschendes Remis in Gnoien. Eine Woche später setzte es daheim eine 0:3-Klatsche gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib aus Neuenkirchen. Jene Elf, die auch schon Traktor in die Schranken wies, benötigte für die drei Treffer lediglich 36 Minuten in Hälfte eins. Dennoch sollte man die SG´ler nicht unterschätzen. Nur bei einer deutlichen Leistungssteigerung wird es mit Punkten auf die Rückreise gehen. Anstoß der Partie: 14:00 Uhr in Züssow

 

Wieder zu harmlos – Traktor unterliegt Blau-Weiß

Traktor kommt nach der Winterpause nicht in Tritt. Gegen den FSV Blau-Weiß Greifswald verlor die Kroll-Truppe auf eigenem Platz mit 0:1. Die Entscheidung fiel in der 74. Minute als ein eigentlich harmloser Schuss von Gäste-Stürmer Steffen Eickfeldt entscheidend abgefälscht wurde und im Traktor-Gehäuse einschlug. Zudem flog Ricardo Lewerenz wegen Disziplinlosigkeit mit Gelb-Rot vom Platz.

img_0959

Im ersten Durchgang bestimmten die Gastgeber das Spiel. Einzig das Tor fehlte. Die Reiter-Truppe lauerte und besann sich auf die Defensivarbeit. Gute Chancen der Gelb-Blauen wurden aber reihenweise ausgelassen. So probierte sich Nennemann mit der ersten Chance nach 15 Minuten. In der Folgezeit wurde immer wieder Stürmer Rehländer in Szene gesetzt. Darguns Torjäger fand an diesem Tage aber nicht das Quäntchen Glück. So hatte die Nummer 11 drei gute Einschussmöglichkeiten (25./30./37.). „Einzig das Tor fehlte in der ersten Halbzeit“, befand Traktor-Coach Kroll nach Hälfte eins. Die einzige Gäste-Chance hatte Marco Sander mit einem Schuss aus 25 Metern. Jener Sander hatte zudem Glück, dass Schiedsrichter Rauch ihm nach einem Rempler gegen Hannes Werner nicht des Feldes verwies. Rauch beließ es bei einer Erziehungsmaßnahme und gab Beiden die gelbe Karte.

In der zweiten Hälfte zunächst das gleiche Bild. Doch die Traktoristen erarbeiteten sich keine Chancen mehr. „Da spielst du in der ersten Hälfte ganz gut und lieferst danach so etwas ab“, war Kroll nach der Partie bedient. Traktor verzettelte sich in zu viele Einzelaktionen. Als alles auf ein Unentschieden hinaus lief, wurde Greifswald Eickfeldt nach einem Ballverlust im Aufbau in die Gasse geschickt. Der Traktor-Schreck, Eickfeldt gelang im letzten Gastspiel drei Treffer an gleicher Stelle, zog eigentlich harmlos ab. Sein Schuss wurde von Palme jedoch abgefälscht und schlug hinter Krause ein (74.). Alle Bemühungen der Gelb-Blauen schlugen danach fehl. Ricardo Lewerenz sah nach einem Wortgefecht mit dem Schiedsrichter zunächst Gelb, hörte nicht auf, und bekam den zweiten Karton hinterher (88.). Wieder Eickfeldt hatte in der Nachspielzeit die Entscheidung auf dem Fuß, verzog aber. Danach war die vierte Niederlage im achten Heimspiel amtlich.

Traktor bleibt zwar weiter auf Rang drei, der Vorsprung ist aber extrem geschmolzen. Nun gilt es bei der SG Karlsburg/Züssow endlich zu punkten.

Traktor: Krause, Seidel, Palme, Fanter, Groth, Hannes Werner, Nennemann, Ricardo Lewerenz, Binnenböse, Westphal (69. Tommy Lewerenz), Rehländer